KBW digital ist eine Anbietergemeinschaft für digitale Bildungsangebote der vier katholischen Bildungswerke in Miesbach, Fürstenfeldbruck, Rosenheim und Ebersberg in den Bereichen Theologie, Gesellschaftspolitik, Familien- und Seniorenbildung sowie Kultur.

Wir wollen Ihnen mit dieser Plattform ein Angebot an digitale Bildungsformaten präsentieren.

Unsere Online-Angebote

Alle Veranstaltungen finden per ZOOM statt.

Dr. Ludwig Spaenle (Foto: ©Gerd Seidel (Rob Irgendwer) – Wikipedia) 

Eine Kultur des Hinschauens


Dr. Ludwig Spaenle, Minister a.D., Antisemitismusbeauftragter  der Bayerischen Staatsregierung, spricht zum Thema Antisemitismus und die Kultur des Hinschauens. Mit anschließendem Gespräch. Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021.


Termin: Mi 17.03.2021, 19:00 – 20:30 Uhr
Teilnahmegebühr: 6,00 Euro p.P., 10,00 Euro p. Paar
Anmeldung: bis 17.03.2021, 12:00 Uhr
 


weitere Veranstaltungen

Dr. Herbert Renz-Polster (Foto: ©Kösel-Verlag)

Erziehung, Werte und Gesinnung: Warum die Kindheit "politisch" ist

Kein Mensch wird als Rassist geboren, sagte Nelson Mandela. Er wies damit darauf hin, dass politische Überzeugungen auch einer biographischen Spur folgen. Aber wo beginnt diese Spur, woran entscheidet sich, mit welchen Werten und Überzeugungen Kinder später der Welt entgegentreten?


Dr. Herbert Renz-Polster prägt seit Jahren die Erziehungsdebatte in Deutschland. In seinen Publikationen geht es um die kindliche Entwicklung und die Bedingungen, die unsere Gesellschaft dafür bietet. Es geht um die Frage, wie wir mit unseren Kindern in der Familie leben wollen und welche Visionen wir auch für unser Zusammenleben als Gesellschaft haben. Mit „Erziehung prägt Gesinnung“ stellt er nun die These auf, dass das, was wir Kindererziehung nennen, eine zutiefst politische Aufgabe ist – eine Menschenerziehung. 

Termin: Di 23.03.2021, 20:00 - 21:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 8,00 Euro p.P., 12,00 Euro p.Paar

Anmeldung: bis 23.03.2021, 12:00 Uhr 

Prof. Dr. René Riedl (Foto: Wikipedia) 

Gegen den digitalen Dauerstress

Handy, Laptop und Co.: Die digitale Dauererreichbarkeit ist für viele Menschen eine Belastung. Laufende Social-Media-Benachrichtigungen, E-Mail-Fluten, Systemabstürze im Home-Office, permanente Updates und neue Programme sind nur einige der Auslöser von digitalem Stress und haben negative Effekte auf Gesundheit, Wohlbefinden und Produktivität. 

Zahlreiche Forschungsbefunde und Praxisberichte, die René Riedl in seinem Buch präsentiert, zeigen, dass die Allgegenwart digitaler Technologien und Kommunikationsmittel Menschen stark unter Stress setzt. Auch elektronische Überwachung, der Verlust der Privatsphäre sowie die Prognose, dass viele Arbeitsplätze durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verloren gehen könnten, führen zu großer Anspannung.
Digitaler Stress ist eine Stressform, die durch die Nutzung und Omnipräsenz von digitalen Technologien verursacht wird. Technostress-Experte René Riedl stellt Ergebnisse und Erkenntnisse aus Forschung und Praxis vor und zeigt, welche Bewältigungsstrategien geeignet sind, die negativen Auswirkungen von digitalem Stress zu vermeiden oder zumindest abzuschwächen, sei es in der Arbeitswelt oder auch im Privaten.


Termin: Do 25.03.2021, 19:00 - 20:30 Uhr
 Teilnahmegebühr: 6,00 Euro p.P., 10,00 Euro p. Paar
 Anmeldung: bis 23.03.2021, 12:00 Uhr
 

April - Mai

Pavel Richter (Foto: Michael Nanz)

Die Wikipedia-Story

Biographie eines Weltwunders

Kaum eine andere Website steht so für die Verbindung von Internet und Wissen wie Wikipedia. Wikipedia wird heute schon als der neue Brockhaus bezeichnet. Und dabei wurde niemand zum Milliardär und die Seite kommt ohne Werbung aus. Doch was und wer ist Wikipedia? Wie funktioniert dieser Welterfolg? Pavel Richter, Wikipedianer der ersten Stunde, führte fünf Jahre in Berlin die Geschäfte hinter dem Wissensriesen. Nun hat er eine Biographie des Wunders Wikipedia verfasst. Er erzählt eine faszinierende Geschichte voller ungewöhnlicher Begebenheiten und Anekdoten, von Entwicklungen und Skandalen; ganz wie eine Lebensgeschichte eines Mega-Stars.


Termin: Mi 21.04.2021, 19:00 - 20:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 6,00 Euro p.P., 10,00 Euro p.Paar

Anmeldung: bis 21.04.2021, 12:00 Uhr 

Christof Bartmann (Foto: Hanser Verlag)

Leben im Büro

Über einen Arbeitsplatz zwischen Abgesang und Sehnsuchtsort

Einer Statistik zufolge arbeiten in Deutschland während der Corona-Pandemie 10,5 Millionen Menschen im Homeoffice, weitere 8,3 Millionen tun dies teilweise. Läutet das ein Ende des Bürolebens ein? Oder wird unser Büroalltag gerade dadurch wieder zum Sehnsuchtsort? 
Es ist an der Zeit, einen Blick auf den kulturellen Kosmos der Arbeitswelt Büro zu richten: Wie entstand er? Welche Wirkmechanismen herrschen im Büro? Wie hat die Computerisierung den Büroalltag verändert? Und welche Perspektiven tun sich gerade jetzt an dem Ort auf, der in den letzten Monaten so in den Hintergrund gedrängt wurde? 
Der Historiker und Germanist Christoph Bartmann leitet heute das Goethe-Institut in Warschau und ist Autor des Buches „Leben im Büro. Die schöne neue Welt der Angestellten“. Mit ihm tauchen wir ein in Kritik und Würdigung eines Ortes, an dem viele von uns das halbe Leben verbringen. 


Termin: Do 06.05.2021, 19:00 - 20:30 Uhr
 Teilnahmegebühr: 6,00 Euro p.P., 10,00 Euro p. Paar
 Anmeldung: bis 06.05.2021, 12:00 Uhr
 

Mai - Juni

Ulrich Chaussy (Foto: with-light.com)

Sophie Scholl und die „Weisse Rose“

Eine Geschichte von Freundschaft und Widerstehen
Anlässlich des 100. Geburtstages von Sophie Scholl (9. Mai 1921)

Sophie Scholl wurde am 9. Mai 1921 in Forchtenberg geboren. Mit ihrem 100. Geburtstag rückt sie erneut ins Rampenlicht. Sie, die mit 21 Jahren im Gefängnis auf dem Schafott sterben musste, ist das Gesicht des weiblichen Widerstands gegen den Nationalsozialismus, und, provokativ formuliert, das Covergirl der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Ihre Schwester Inge Aicher-Scholl sorgte schon in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit ihrem weltweit verbreiteten Buch „Die weisse Rose“ dafür, dass Sophie, ihr Bruder Hans, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf und ihr Mentor und Mitstreiter Professor Kurt Huber nicht vergessen wurden, wie so viele andere widerständige Personen und Gruppen im Verdrängungsstrudel der Nachkriegs- und Wirtschaftswunderjahre. Aber mit Inge Scholl begann auch Sophies Verwandlung in eine entrückte Ikone – so, wie sie seit 2003 als Marmorbüste in der Walhalla zu bewundern ist. Ulrich Chaussy hat sich Sophie Scholl und ihren Mitstreitern der „Weissen Rose“ genähert, mit Recherche und Erschließung archivalischer Quellen, vor allem aber in Interviews für zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit den überlebenden Mitstreitern und den Familienangehörigen der Weissen Rose. Er fand eine junge, lebenslustige Frau, die mitten im Leben stand und nicht den Tod als Märtyrerin suchte, aber mit ihren Freunden der Tyrannei des Nationalsozialismus und dem Unrecht des Krieges nicht tatenlos zuschauen konnte.

Termin: Mo 10.05.2021, 19:00 - 20:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 6,00 Euro p.P., 10,00 Euro p.Paar

Anmeldung: bis 10.05.2021, 12:00 Uhr 

Prof. Yvonne Hofstetter (Foto: Heimo Aga 2013)

Der unsichtbare Krieg

Wie die Digitalisierung das strategische Gleichgewicht in der Welt verändert

Die Digitalisierung verschiebt die Kräfteverhältnisse zwischen den Nationen. Digitale „Waffen“ wie das Hacking systemrelevanter Infrastrukturen, Cyberspionage und -diebstahl mit anschließender Erpressung oder Online-Einflussnahme auf die Köpfe der Menschen sind billiger als Panzer und jedem leicht zugänglich. Wenn eine Regierung auf diese Weise von einer anderen Regierung angegriffen wird, handelt es sich dann um Cyber-„krieg“? Wie die Staaten die neuen Bedrohungen einordnen und wie jeder Einzelne betroffen ist, erklärt Yvonne Hofstetter in ihrem abendlichen Online-Vortrag.


Termin: Mo 07.06.2021, 19:00 - 20:30 Uhr
 Teilnahmegebühr: 6,00 Euro p.P., 10,00 Euro p. Paar
 Anmeldung: bis 07.06.2021, 12:00 Uhr
 

Juni

Hubert Ettl (Foto: Elisabeth Ettl)

Abenteuer des Glaubens

Online-Lesung mit Buchautor Hubert Ettl


Unser Referent geht auf die Suche nach einer undogmatischen christlichen Spiritualität. Ettls Buch „Abenteuer des Glaubens“ aus dem referiert wird, ist ein erfrischendes Plädoyer für einen Glauben als Abenteuer der Seele, des Geistes und der menschlichen Freiheit.  In der Buchbeschreibung heißt es: „Scharfsinnig und zugleich persönlich sind seine 24 Erkundungen zu einem Glauben, der in der modernen Welt mehr von der Erfahrung jedes Einzelnen lebt als von den Lehrsätzen der Kirchen“ heißt es über sein Buch. Dort wird dazu angeregt, „eigene Positionen zu hinterfragen, Selbstverständlichkeiten zu überprüfen und überhaupt über Gott und die Welt und die eigene Sicht darauf nachzudenken.“ (Borromäusverein)

Termin: Mo 14.06.2021, 19:00 - 20:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 6,00 Euro p.P., 10,00 Euro p.Paar

Anmeldung: bis 14.06.2021, 12:00 Uhr 

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