KBW digital ist eine Anbietergemeinschaft für digitale Bildungsangebote der vier katholischen Bildungswerke in Miesbach, Fürstenfeldbruck, Rosenheim und Ebersberg in den Bereichen Theologie, Gesellschaftspolitik, Familien- und Seniorenbildung sowie Kultur.

Wir wollen Ihnen mit dieser Plattform ein Angebot an digitale Bildungsformaten präsentieren.

Unsere Online-Angebote

Alle Veranstaltungen finden pro ZOOM statt. 

Ulrich Chaussy (Foto: © with-light.com)

Das Oktoberfestattentat und der Doppelmord von Erlangen – wie Rechtsterrorismus und Antisemitismus seit 1980 verdrängt werden

Lesung mit Ulrich Chaussy liest  Und anschließendes Gespräch mit Dr. Wolfgang Foit

1980. Am 26. September ereignet sich in München das Oktoberfestattentat mit 13 Toten, am 19. Dezember in Erlangen der erste gezielte antisemitische Mordanschlag in der deutschen Nachkriegsgeschichte. An beiden Verbrechen sind Personen aus der rechtsextremen Szene beteiligt. Gundolf Köhler legt die Bombe von München, Uwe Behrendt soll den ehemaligen Nürnberger Rabbiner Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke erschossen haben. Köhler und Behrendt standen in Verbindung mit der rechtsextremen Wehrsportgruppe Hoffmann. Aber beide Attentäter sollen ihre Taten allein geplant und ausgeführt haben.
Das Oktoberfestattentat kann keine Einzeltat gewesen sein, so Chaussy - und der antisemitische Hass, der den Erlanger Mordschützen antrieb, kann sich nicht selbstständig entwickelt haben. Damals wie heute verstellt der Einzeltätermythos den klaren Blick auf rechtsextreme Attentate und antisemitische Morde. Nach fast 40 Jahren wurden die Akten im Juli 2020 endgültig geschlossen. In der Neubewertung des Oktoberfestattentats folgt jetzt auch die Bundesanwaltschaft Chaussys Analyse, dass das Oktoberfestattentat rechter Terror war.

Ulrich Chaussy hat über drei Jahrzehnte über zum Oktoberfestattentat recherchiert und publiziert. Er hat ein zum Teil eklatantes Versagen der Ermittler und der juristischen Aufarbeitung aufgedeckt. 
Chaussy zeigt die Zusammenhänge auf, die beide Verbrechen verbinden.


Termin: Do 23.09.2021, 19:00 - 20:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 8,00 Euro p.P., 12,00 Euro p.Paar

Anmeldung bis 23.09.2021, 12:00 Uhr 

Dr. Christine Radomsky (Foto: © Anette Hammer) 

Berufserfahrene in der digitalen Arbeitswelt

Wie „alte Hasen“ ihre Stärken einbringen und Neues lernen

Künstliche Intelligenz, agile Teams, Coworking-Spaces – die Arbeitswelt
verändert sich beängstigend schnell. Zwar hat Corona bereits viele Menschen erstmals mit Home-Office und Videokonferenzen konfrontiert. Doch welche neuen Arbeitsweisen und Digitaltechnologien kommen demnächst noch auf uns zu? Und wie können lebenserfahrene Menschen mit dem rasanten digitalen Wandel der Arbeitswelt mithalten?

Der Vortrag richtet sich vor allem an Menschen mit langer Berufserfahrung, die sich auf die Veränderungen durch die digitale Transformation einstellen wollen. Sie erfahren, welche Kompetenzen in der neuen Arbeitswelt besonders gefragt sind, welche Stärken gerade berufserfahrene Menschen einbringen und was diese von den „Digital Natives“ lernen können. Der Vortrag lädt die Teilnehmenden dazu ein, sich ihrer Stärken und Lernfelder stärker bewusst zu werden und ihr digitales Know-How gezielt auszubauen.

Dr. Christine Radomsky ist Coach und Autorin aus Berlin. 
Seit 2011 unterstützt sie berufserfahrene Menschen bei Neuorientierungen. Davor arbeitete sie drei Jahrzehnte lang als Teamleiterin, IT-Ingenieurin und Trainerin in Technikkonzernen.  

Termin: Do 07.10.2021, 19:00 - 20:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 8,00 Euro p.P., 12,00 Euro p.Paar

Anmeldung bis 07.10.2021, 12:00 Uhr 




Prof. Dr. René Riedl (Foto: Wikipedia)

Gegen den digitalen Dauerstress 

Autorengespräch mit Prof. René Riedl

Handy, Laptop und Co.: Die digitale Dauererreichbarkeit ist für viele Menschen eine Belastung. Laufende Social-Media-Benachrichtigungen, E-Mail-Fluten, Systemabstürze im Home-Office, permanente Updates und neue Programme sind nur einige der Auslöser von digitalem Stress und haben negative Effekte auf Gesundheit, Wohlbefinden und Produktivität. Zahlreiche Forschungsbefunde und Praxisberichte, die René Riedl in seinem Buch präsentiert, zeigen, dass die Allgegenwart digitaler Technologien und Kommunikationsmittel Menschen stark unter Stress setzt. Auch elektronische Überwachung, der Verlust der Privatsphäre sowie die Prognose, dass viele Arbeitsplätze durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verloren gehen könnten, führen zu großer Anspannung.Digitaler Stress ist eine Stressform, die durch die Nutzung und Omnipräsenz von digitalen Technologien verursacht wird. Technostress-Experte René Riedl stellt Ergebnisse und Erkenntnisse aus Forschung und Praxis vor und zeigt, welche Bewältigungsstrategien geeignet sind, die negativen Auswirkungen von digitalem Stress zu vermeiden oder zumindest abzuschwächen, sei es in der Arbeitswelt oder auch im Privaten.

Dr. René Riedl ist Professor an der FH Oberösterreich und hat in einem Forschungsprojekt mit den Unis Linz und Bonn über 3.300 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Work-Life-Balance in der digitalen Welt befragt

Termin: Do 21.10.2021, 19:00 - 20:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 8,00 Euro p.P., 12,00 Euro p.Paar

Anmeldung bis 21.10.2021, 12:00 Uhr 

Stephan Maria Alof (Foto: © Sergej Falk) 

Do legst di nieda! Leben ist das, was du daraus machst

Autorengespräch mit Stephan Maria Alof

„Mach was draus!“, lautet das Credo von Stephan Maria Alof. Und was der Tausendsassa anpackt, wird in der Regel groß. Traditionelle Kirchenräume verwandelt er mit freiwilligen Helfern in Paradiesgärten, zur Bergmesse trifft man sich auf einem Hochhausdach, der Meditationskreis heißt frech „S'Maul halten“. Bis zu 700 Menschen kommen in „St. Max“ zu den Gottesdiensten, die er oft mit seinem Pfarrer Rainer Maria Schießler vorbereitet. Dass Alof den Eissalon, den er im Münchner Glockenbachviertel eröffnet, „Jessas“ nennt, verwundert nicht. Der Mann hat Humor und spricht gerne Klartext. Bei seinen sonntäglichen »Fürbitten« greift er aktuelle Themen auf und legt seine Finger in offene Wunden.

Stephan Maria Alof ist Buchautor, Altenpfleger, Lokalbesitzer und Kirchenpfleger in St. Maximilian/München. Er träumt von einer Kirche, in der echt jeder willkommen ist.
Aber da ist auch ein großer Schmerz, wenn Alof über die Doppelmoral der Kirchenoberen spricht: dass er kein Priester werden darf, nur weil er offen sagt, dass er schwul ist, während andere, die die Klappe halten, in der Kirche Karriere machen. Und er ist wütend, wie Protz, Machtgier und Gewalt in krassem Gegensatz zu dem stehen, was Jesus gelebt und gelehrt hat.

Termin: Di 16.11.2021, 19:00 - 20:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 8,00 Euro p.P., 12,00 Euro p.Paar

Anmeldung bis 16.11.2021, 12:00 Uhr 




Hanna Jürgensmeier (Foto: © ScMI)

Post-Corona-Szenarien

Was lernen wir aus der Covid-19-Pandemie?

Auch wenn es sich viele nicht vorstellen können, wird es dennoch ein Leben nach der aktuellen Corona-Pandemie geben. Doch wie wird es aussehen? Was erwartet uns? Können wir überhaupt noch etwas planen? Vielleicht bieten die Erfahrungen aber auch die Möglichkeit etwas über das Leben, die Politik und die Gesellschaft zu lernen und sich "neu" aufzustellen.

Hanna Jürgensmeier, Prokuristin und Mitglied der Geschäftsführung bei der von Scenario Management International AG (ScMI) stellt verschiedene Szenarien für eine Post-Corona-Zeit vor und regt damit zu einem intensiven Austausch und Diskussion für ein Leben nach Covid-19 an.


Termin: Di 30.11.2021, 19:00 - 20:30 Uhr 

Teilnahmegebühr: 8,00 Euro p.P., 12,00 Euro p.Paar

Anmeldung bis 30.11.2021, 12:00 Uhr 

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