Das Oktoberfestattentat und der Doppelmord von Erlangen
Zur Aktualität der Pogromnacht – Wie Rechtsterrorismus und Antisemitismus seit 1980 verdrängt werden
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Beim Oktoberfest-Attentat im Jahr 1980 kamen 13 Menschen ums Leben. Angeblich handelte es sich um einen verwirrten Einzeltäter. Dank der Recherchen des Journalisten Ulrich Chaussy kam es zur Wiederaufnahme der Ermittlungen und wurden die Verbindungen zum antisemitischen Doppelmord an Frida Poeschke und Shlomo Lewin in Erlangen ans Tageslicht gebracht.
Die Veranstaltung wird übertragen aus dem Innenhof der Stadtbibliothek Erlangen / Palais Stutterheim und findet in Kooperation u.a. mit der KEB MittenInFranken e.V. statt.
Referent ist der Journalist und Buchautor Ulrich Chaussy. Er wurde 1952 in Karlsruhe geboren, studierte Germanistik und Soziologie (MA) in München. Ab 1976 arbeitet er als Hörfunkjournalist für die ARD und Autor von Sachbüchern, CD-ROMs, Filmen und Web-Features. Seit Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre beschäftigt er sich intensiv mit Rechtsextremismus und Neonazismus. Seine Recherchen zum Oktoberfestattentat führten zur Wiederaufnahme des Verfahrens.
Termin: Mittwoch, 09. November 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr